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31 October 2017 Company

Airbus veröffentlicht Neunmonatsergebnisse für 2017

(Diese deutsche Übersetzung der englischen Pressemitteilung dient nur zur Information. Die englische Version ist die offizielle Pressemitteilung.)

 

·         Umsatz € 43 Mrd.; bereinigtes EBIT € 1,8 Mrd.; berichtetes EBIT € 2,3 Mrd.; berichteter Gewinn je Aktie € 2,39

·         Zivilflugzeugmarkt solide, robuster Auftragsbestand stützt Pläne für Produktionshochlauf

·         Triebwerksengpässe beeinträchtigen Neunmonatsergebnisse; Fokus auf Auslieferungen im vierten Quartal und Hochlauf

·         Prognose für 2017 bekräftigt

Amsterdam, 31. Oktober 2017 – Airbus SE (Börsenkürzel: AIR) hat die Ergebnisse für die ersten neun Monate dieses Jahres veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.

„Der starke Auftragsbestand und ein gesundes Marktumfeld stützen weiterhin unsere Hochlaufpläne für die Zivilflugzeugproduktion“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus. „Wir bestätigen unsere Prognose, obwohl sich der Auslieferungsplan für dieses Jahr extrem nach hinten verschoben hat. Das ist in erster Linie auf die bekannten Triebwerksprobleme bei unserer A320neo-Familie zurückzuführen.“

Der Auftragseingang(1) belief sich auf insgesamt € 50,8 Mrd. (9M 2016: € 73,2 Mrd.). Der Auftragsbestand(1) lag zum 30. September 2017 bei € 945 Mrd. (Jahresende 2016: € 1.060 Mrd.). Insgesamt gingen 271 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge ein (9M 2016: 380 Flugzeuge). Der Auftragsbestand belief sich Ende September auf 6.691 Flugzeuge. Die Zahl der Nettobestellungen bei Hubschraubern lag bei 210 (9M 2016: 211 Nettobestellungen), darunter 14 Maschinen vom Typ H175 im dritten Quartal. Defence and Space verzeichnete vor allem im Bereich Military Aircraft einen anhaltend hohen Auftragseingang. Im dritten Quartal gingen Bestellungen für insgesamt fünf A330 MRTT aus Deutschland und Norwegen ein. Der Gesamtauftragseingang von Defence and Space wurde durch den veränderten Konsolidierungskreis in Folge der Portfolioanpassung und durch das schwache Telekommunikationssatellitengeschäft beeinträchtigt.

Der Umsatz lag trotz des veränderten Konsolidierungskreises bei Defence and Space stabil bei € 43,0 Mrd. (9M 2016: € 42,7 Mrd.). Auf vergleichbarer Basis ist der Umsatz gestiegen. Der Umsatz im Zivilflugzeuggeschäft stieg um 4 Prozent. Commercial Aircraft lieferte 454(2) Flugzeuge aus (9M 2016: 462 Maschinen), darunter 350 Maschinen der A320-Familie,
50 A350 XWB, 45 A330 und neun A380. Der Umsatz von Helicopters stieg leicht;  266 Hubschrauber wurden ausgeliefert (9M 2016: 258 Hubschrauber). Der Umsatz von Defence and Space spiegelte den negativen Effekt von rund € 1,4 Mrd. infolge des veränderten Konsolidierungskreises wider.

Das bereinigte EBIT belief sich auf insgesamt € 1.796 Mio. (9M 2016: € 2.408 Mio.).  Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen.

Das bereinigte EBIT von Commercial Aircraft betrug € 1.545 Mio. (9M 2016: € 1.836 Mio.). Insbesondere wirkten sich der Auslieferungsmix bei Flugzeugen, Phaseneffekte sowie die Preise in der Umstellungsphase aus.

Der industrielle Hochlauf der A350 schreitet weiter zügig voran. Das A350-Programm ist auf einem guten Weg, das Produktionsziel von zehn Flugzeugen pro Monat bis Ende 2018 zu erreichen. Bei der A350 wurden zudem Fortschritte bei der Annäherung der laufenden Kosten an die Zielvorgaben erreicht. Nach der Stornierung von vier A350-Auslieferungsslots durch Qatar Airways wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, der zufolge die Airline zum Jahresende vier weitere fertiggestellte Maschinen abnimmt. Im Rahmen des A320neo-Programms wurden 90 Flugzeuge an 19 Kunden übergeben. Herausforderungen bestehen weiterhin hinsichtlich des A320neo-Hochlaufs und des Auslieferungsplans, dessen Schwerpunkt im vierten Quartal liegen wird. Die Priorität liegt derzeit bei den Auslieferungen von Triebwerken an Kunden zur Nutzung als Ersatzteile, wie mit den Triebwerksherstellern vereinbart. Anfang 2017 waren rund 200 A320neo-Auslieferungen für das Gesamtjahr vorgesehen. Aufgrund von Engpässen bei der Verfügbarkeit von Triebwerken und deren Aufteilung zwischen OEMs und Ersatzteilpools werden die A320neo-Auslieferungen voraussichtlich geringfügig unter den Zielvorgaben liegen. Das Programm A330neo hat im Oktober mit dem erfolgreichen Erstflug einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Das bereinigte EBIT von Helicopters sank auf € 165 Mio. (9M 2016: € 200 Mio.).
Dies spiegelte einen ungünstigen Produkt-Mix insbesondere aufgrund eines geringeren Flugstundenvolumens im kommerziellen Servicegeschäft sowie die Auswirkungen des inzwischen aufgehobenen H225-Flugverbots wider. Diese Effekte wurden teilweise durch die Transformationsmaßnahmen der Division gemildert. Airbus arbeitet mit seinen Kunden weiterhin an der vollen Wiederaufnahme des Betriebs der zivilen H225-Flotte.

Das bereinigte EBIT von Defence and Space belief sich aufgrund des veränderten Konsolidierungskreises auf € 357 Mio. (9M 2016: € 436 Mio.). Auf vergleichbarer Basis blieb es jedoch weitgehend stabil.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2017 wurden zwölf A400M ausgeliefert,  im Vorjahreszeitraum waren es elf. Die 2016 festgehaltenen operativen und kommerziellen Annahmen stellen weiterhin die bestmögliche aktuelle Einschätzung des Managements dar. In der Zwischenzeit wurde das Produktionsniveau jedoch angepasst, um Bestände abzuarbeiten; die Auslieferungspläne werden derzeit noch mit den Kunden diskutiert.
Die Entwicklungstätigkeiten mit Blick auf die Einhaltung des überarbeiteten Zeitplans für den Fähigkeitsaufwuchs wurden fortgesetzt. Das Erreichen der vertraglich vereinbarten technischen Fähigkeiten und die Einhaltung des entsprechenden Kostenplans sind nach wie vor höchst anspruchsvolle Aufgaben. Auch die rechtzeitige Sicherung ausreichender Exportaufträge, die Kostenreduzierung, die industrielle Effizienz und das wirtschaftliche Risiko bleiben Herausforderungen, die erhebliche Auswirkungen auf das Programm haben könnten. Mit der OCCAR und den Kundennationen laufen Gespräche über den Abbau von Risiken im A400M-Programm.

Die Aufwendungen des Konzerns für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung sanken auf € 1.918 Mio. (9M 2016: € 2.015 Mio.).

Das berichtete EBIT von € 2.312 Mio. (9M 2016: € 2.356 Mio.) enthielt Nettoanpassungen in Höhe von € +516 Mio. In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 beliefen sich die Nettoanpassungen auf € -52 Mio. Die Anpassungen für die ersten neun Monate des Jahres 2017 beinhalteten:

·         Einen Aufwand in Höhe von € 150 Mio. im A400M-Programm, davon einen Aufwand von € 80 Mio. im dritten Quartal, der die Produktionsanpassung und die fälligen Kompensationen widerspiegelt;

·         Einen positiven Beitrag in Höhe von € 43 Mio. aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen;

·         Einen aktualisierten Nettoveräußerungsgewinn in Höhe von € 604 Mio. aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts;

·         Einen positiven Nettoeffekt in Höhe von € 19 Mio. aufgrund weiterer Portfolioanpassungen bei Defence and Space.

Das Konzernergebnis(3) belief sich auf € 1.851 Mio. (9M 2016: € 1.811 Mio.) nach EBIT-Anpassungen. Der Gewinn je Aktie lag bei € 2,39 (9M 2016: € 2,34). Positiv beeinflusst wurden Konzernergebnis und Gewinn je Aktie insbesondere durch die Neubewertung von Finanzinstrumenten und Bilanzpositionen. Das Finanzergebnis lag bei € 92 Mio. (9M 2016: € -342 Mio.).

Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen verbesserte sich auf € -3.344 Mio. (9M 2016: € -4.184 Mio.), obwohl die Entwicklung durch den Aufbau von Lagerbeständen im Zusammenhang mit dem Hochlauf und den Verzögerungen bei den NEO-Triebwerken belastet wurde. Der Free Cash Flow in Höhe von € -3.208 Mio. (9M 2016: € -2.649 Mio.) beinhaltete Netto-Erlöse von rund € 600 Mio. aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts. Der Cash-Flow für die Flugzeugfinanzierung verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um rund € 100 Mio. auf  € -440 Mio. Das Flugzeugfinanzierungsumfeld ist insgesamt weiterhin solide und zeichnet sich durch eine hohe Liquidität am Markt aus. Airbus arbeitet mit den Exportkreditagenturen (ECAs) weiterhin konstruktiv an der Wiederaufnahme einer teilweise ECA-gestützten Finanzierung.

Die Nettoliquidität lag zum 30. September 2017 bei € 6,7 Mrd. (Jahresende 2016: € 11,1 Mrd.) nachdem im zweiten Quartal € 1,0 Mrd. an Dividenden für das Jahr 2016 gezahlt wurden. Die Bruttoliquidität belief sich auf € 18,0 Mrd. (Jahresende 2016: € 21,6 Mrd.).

Die Ermittlungen der britischen Antikorruptionsbehörde (Serious Fraud Office – SFO) und der französischen Finanzstaatsanwaltschaft (Parquet National Financier – PNF), die nach der Selbstanzeige von Airbus bei den britischen Behörden eingeleitet wurden, dauern an. Airbus arbeitet vollumfänglich mit beiden Behörden zusammen, auch was potenzielle Themen im gesamten Geschäft von Airbus angeht. Die Ermittlungen von SFO und PNF und sich daraus ergebende etwaige Strafen könnten sich für Airbus negativ auswirken.
Eine etwaige Verhängung von Geldstrafen (und deren Höhe) oder anderer Sanktionen aufgrund der von SFO und PNF eingeleiteten Ermittlungen hängt letztendlich von den sachlichen und rechtlichen Ermittlungsergebnissen ab und könnte erhebliche Auswirkungen auf Abschluss, Geschäft und betriebliche Aktivitäten von Airbus haben. Derzeit ist es jedoch verfrüht, eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit oder des Ausmaßes solcher potenziellen Folgen abzugeben(4).

Im Rahmen einer Überprüfung von Verfahren zur Einhaltung gesetzlicher US-Vorschriften hat Airbus einige Ungenauigkeiten bei Anträgen festgestellt, die das Unternehmen gemäß Part 130 der US-Vorschriften für den internationalen Waffenhandel (International Traffic in Arms Regulations – ITAR) beim US-Außenministerium eingereicht hatte. Airbus hat daraufhin die amerikanischen Behörden hierüber informiert und kooperiert mit den
US-Behörden. Airbus ist weder in der Lage, die mögliche Dauer der Untersuchung noch die Höhe oder Bandbreite etwaiger Einbußen, Strafen oder anderer staatlicher Maßnahmen abzuschätzen, die diese Angelegenheit nach sich ziehen könnte.

 

Ausblick

Der Ausblick von Airbus für das Geschäftsjahr 2017 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Airbus-Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2017 gehen von einem gleichbleibenden Konsolidierungskreis aus.

·         Vorbehaltlich der Einhaltung der Zusagen der Triebwerkshersteller wird Airbus 2017 voraussichtlich mehr als 700 Zivilflugzeuge ausliefern.

·         Vor Fusionen und Übernahmen rechnet Airbus mit einem Wachstum des bereinigten EBITs und des bereinigten Gewinns pro Aktie im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2016.

·         Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen wird voraussichtlich mit dem des Jahres 2016 vergleichbar sein.

Der veränderte Konsolidierungskreis bei Defence and Space wird voraussichtlich zu einem Rückgang des bereinigten EBIT und des Free Cash Flows vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen um rund € 150 Mio. führen, beim bereinigten Gewinn je Aktie wird ein Rückgang um rund 14 Cent erwartet.

 

Über Airbus

Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 67 Mrd. im Jahr 2016, die Anzahl der Mitarbeiter rund 134.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette mit 100 bis über 600 Sitzen sowie Produkte für den Geschäftsflugverkehr. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.

 

Kontakte:

Martin Agüera                  +49 (0) 175 227 4369                 martin.aguera@airbus.com

Gregor v. Kursell              +49 (0) 177 725 30 27                gregor.kursell@airbus.com

Daniel Werdung              +49 (0) 89 607 34275                 daniel.werdung@airbus.com

 

Hinweise an die Redaktionen: Live-Webcast der Airbus-Telefonkonferenz für Analysten

Heute um 08:30 Uhr MEZ können Sie die 9M-Telefonkonferenz 2017 für Analysten mit Chief Financial Officer Harald Wilhelm auf www.airbus.com verfolgen. Die Präsentation zur Analysten-Konferenz finden Sie ebenfalls auf der Website des Unternehmens. Eine Aufzeichnung wird zeitnah zur Verfügung stehen. Einen Abgleich zwischen den Kennzahlen von Airbus und den gemäß IFRS auszuweisenden Zahlen finden Sie in der Analysten-Präsentation.

 

Airbus – Neunmonatsergebnisse (9M) 2017

(Beträge in Euro)

 

Airbus

9M 2017

9M 2016

Veränd.

Umsatz, in Mio.

42.953

42.705

+1%

davon Verteidigung, in Mio.

6.408 

7.190

-11%

EBIT (bereinigt), in Mio.

1.796

2.408

-25%

EBIT (berichtet), in Mio.

2.312

2.356

-2%

Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen
,
in Mio.

1.918

2.015

-5%

Konzernergebnis (Net Income)(3), in Mio.

1.851

1.811

+2%

Gewinn je Aktie

 2,39

2,34

+2%

Free Cash Flow (FCF), in Mio.

-3.208

-2.649

-

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen, in Mio.

-3.781

-4.729

-

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen, in Mio.

-3.344

-4.184

-

Auftragseingang(1), in Mio.

50.790

73.218

-31%

       
       

Airbus

30. Sept.
2017

31. Dez.
2016

Veränd.

Auftragsbestand(1), in Mio.

945.186

1.060.447

-11%

davon Verteidigung, in Mio.

38.153 

39.811

-4%

Nettoliquidität, in Mio.

6.718

11.113

 -40%

Mitarbeiter

130.917

133.782

-2%

 

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

9M
2017

9M
2016

Veränd.

9M
2017

9M
2016

Veränd.

Commercial Aircraft

32.643

31.511

+4%

1.518

773

+96%

Helicopters

4.388

4.282

+2%

165

200

-18%

Defence and Space

6.733

7.714

-13%

900

579

+55%

Zentrale/
Eliminierungen

-811

-802

-

-271

804

-

Gesamt

42.953

42.705

+1%

2.312

2.356

-2%

             

 

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

9M
2017

9M

2016

Veränd.

Commercial Aircraft

1.545

1.836

-16%

Helicopters

165

200

-18%

Defence and Space

357

436

-18%

Zentrale/
Eliminierungen

-271

-64

-

Gesamt

1.796

2.408

-25%

 

             

Nach Geschäftsbereich

Auftragseingang(1)

Auftragsbestand(1)

 

(Beträge in Mio. €)

9M
2017

9M
2016

Veränd.

30. Sept.
2017

31. Dez.
2016

Veränd.

 

Commercial Aircraft

40.814

63.103

-35%

897.128

1.010.200

-11%

 

Helicopters

4.729

3.588

+32%

11.636

11.269

+3%

 

Defence and Space

5.714

8.189

-30%

38.551

41.499

-7%

 

Zentrale/
Eliminierungen

-467

-1.662

-

-2.129

-2.521

-

 

Gesamt

50.790

73.218

-31%

945.186

1.060.447

-11%

 

                     

 

Airbus – Ergebnisse für das dritte Quartal (Q3) 2017

(Beträge in Euro)

 

Airbus

Q3 2017

Q3 2016

Veränd.

Umsatz, in Mio.

14.244

13.950

+2%

EBIT (bereinigt), in Mio.

697

729

-4%

EBIT (berichtet), in Mio.

521

505

+3%

Konzernergebnis (Net Income)(3), in Mio.

348

50

+596%

Gewinn je Aktie

0,45

0,06

+650%

               

Nach Geschäftsbereich

Umsatz

EBIT (berichtet)

(Beträge in Mio. €)

Q3
2017

Q3
2016

Veränd.

Q3
2017

Q3
2016

Veränd.

Commercial Aircraft

10.854

10.450

+4%

440

353

+25%

Helicopters

1.467

1.595

-8%

72

56

+29%

Defence and Space

2.108

2.274

-7%

84

104

-19%

Zentrale/
Eliminierungen

-185

-369

-

-75

-8

-

Gesamt

14.244

13.950

+2%

521

505

+3%

 

Nach Geschäftsbereich

EBIT (bereinigt)

(Beträge in Mio. €)

Q3
2017

Q3
2016

Veränd.

Commercial Aircraft

591

567

+4%

Helicopters

72

56

+29%

Defence and Space

109

114

-4%

Zentrale/
Eliminierungen

-75

-8

-

Gesamt

697

729

-4%

 

Der Umsatz im dritten Quartal 2017 stieg um 2 Prozent, in erster Linie bei Commercial Aircraft. Dies wurde teilweise durch geringere Umsätze aufgrund eines Rückgangs der Auslieferungen und im Servicegeschäft bei Helicopters sowie den geänderten Konsolidierungskreis bei Defence and Space kompensiert.

Das bereinigte EBIT für das dritte Quartal 2017 sank um 4 Prozent aufgrund der stabilen Leistung von Commercial Aircraft, wo ungünstige Auslieferungs- und Phaseneffekte und Preise in der Umstellungsphase sowie Hochlaufkosten durch Rückenwind im Bereich F&E und Fortschritte beim industriellen Hochlauf im A350-Programm kompensiert wurden. Airbus hat zudem seine Investitionen in die Innovationstätigkeit der Zentrale fortgesetzt.

Das berichtete EBIT für das dritte Quartal 2017 stieg auf € 521 Mio. Es umfasste im dritten Quartal 2017 verbuchte negative Netto-Anpassungen in Höhe von € -176 Mio. Diese stehen im Zusammenhang mit einem Aufwand in Höhe von € -80 Mio. für das A400M-Programm, der die Produktionsanpassung und die fälligen Kompensationen widerspiegelt, Portfolio-Anpassungen bei Defence and Space in Höhe von € 35 Mio. und einem Wechselkurs-Effekt in Höhe von € -131 Mio. aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen. Die EBIT-Anpassungen für das dritte Quartal 2016 beliefen sich auf € -224 Mio.

Das Konzernergebnis im dritten Quartal 2017 stieg insbesondere aufgrund günstiger Wechselkurseffekte auf € 348 Mio.

 (Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 hat Airbus die Leitlinien zu Alternativen Finanzkennzahlen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA umgesetzt. Folglich werden bestimmte Posten nicht mehr als „Einmaleffekte“ bezeichnet. Diese werden nun als „Anpassungen“ aufgeführt. Airbus misst und veröffentlicht seine Leistung nicht mehr auf der Grundlage des „EBIT*“, sondern auf der Grundlage des „berichteten EBIT“, da die Differenz zwischen den beiden Kennzahlen, die in der Bereinigung sogenannter „Goodwill-Wertminderungen und außerordentlicher Posten“ besteht, an Bedeutung verloren hat. Die Prognose bleibt davon im Wesentlichen unberührt. Die Terminologie ändert sich wie folgt: „bereinigtes EBIT“ ersetzt „EBIT* vor Einmaleffekten“ und „bereinigter Gewinn je Aktie“ ersetzt „Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten“. Die Definitionen der alternativen Finanzkennzahlen werden im Glossar auf Seite 13 erläutert.)

 

Überleitung von EBIT (berichtet) zu EBIT (bereinigt)

Nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung des berichteten EBIT auf das bereinigte EBIT.

Airbus

9M 2017

EBIT (berichtet), in Mio.

2.312

davon:

 

A400M-Aufwendungen, in Mio.

-150

Differenz von Dollar-Zu- und -Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten/bilanzielle Neubewertungen, in Mio.

43

Veräußerung des Verteidigungselektronik-Geschäfts, in Mio.

604

Sonstige Netto-Portfolioveränderungen bei Defence and Space, in Mio.

19

EBIT (bereinigt), in Mio.

1.796

 

Überleitung von EBIT* vor Einmaleffekten für die ersten neun Monate 2016 zu EBIT (bereinigt)

 

Airbus

9M 2016

EBIT* vor Einmaleffekten, in Mio.

2.415

Außerordentliche Posten, in Mio.

-7

EBIT (bereinigt), in Mio.

2.408

*Vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.

 

Glossar

 

 

Kennzahl

DEFINITION

EBIT

Das Unternehmen verwendet weiterhin den Begriff EBIT (Earnings before interest and taxes – Gewinn vor Zinsen und Steuern). Das EBIT ist identisch mit dem Ergebnis vor Finanzierungsaufwendungen und Ertragsteuern gemäß den IFRS-Regeln.

Anpassungen

Anpassungen zählen zu den alternativen Kennzahlen. Das Unternehmen verwendet diesen Begriff für wesentliche Aufwendungen/ Erträge aus Rückstellungsveränderungen im Zusammenhang mit Programmen, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

EBIT (bereinigt)

Das bereinigte EBIT ist eine alternative Kennzahl und ein Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von wesentlichen Aufwendungen/Erträgen aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus der Veräußerung oder dem Erwerb von Unternehmen.

Gewinn je Aktie (bereinigt)

Der bereinigte Gewinn je Aktie ist eine alternative Kennzahl des berichteten unverwässerten Gewinns je Aktie, wobei das Konzernergebnis im Zähler Anpassungen enthält. Die Überleitung finden Sie in der Analysten-Präsentation auf Seite 20.

Bruttoliquidität

Der Konzern definiert seine konsolidierte Bruttoliquidität als Summe der (i) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der (ii) Wertpapiere (Alle Positionen sind in der Konzernbilanz erfasst).

Nettoliquidität

Eine Definition der alternativen Kennzahl Nettoliquidität finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.

Free Cash Flow (FCF)

Eine Definition der alternativen Kennzahl Free Cash Flow finden Sie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1. Über diesen zentralen Indikator misst das Unternehmen den operativ erwirtschafteten Cash Flow nach Abzug des Cash Flows für Investitionstätigkeit.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen versteht man, wie im Registrierungsdokument, Abschnitt „Erläuterungen und Analyse der Finanz- und Ertragslage“, Punkt 2.1.6.1 definiert, den Free Cash Flow, bereinigt um Netto-Erlöse aus Akquisitionen und Veräußerungen. Diese alternative Kennzahl ist ein wichtiger Indikator zur Messung des Free Cash Flow abzüglich der Cash Flows aus dem Erwerb oder der Veräußerung von Unternehmen.

Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen

Unter Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen und Kundenfinanzierungen versteht man den Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen, bereinigt um Cash Flow aus Flugzeugfinanzierungstätigkeiten. Diese alternative Kennzahl ist ein Indikator, den das Unternehmen mitunter in seiner Finanzberichterstattung verwenden kann, insbesondere wenn größere Unsicherheiten bezüglich der Kundenfinanzierungstätigkeiten bestehen, wie etwa während der Aussetzung der ECA-Finanzierungsunterstützung.

Fußnoten:

1)         Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.

2)         Davon 452 Auslieferungen mit Umsatzrealisierung.

3)         Airbus verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

4)         Einzelheiten zu diesen Ermittlungen und anderen Rechtsstreitigkeiten und Schadensersatzansprüchen entnehmen Sie bitte dem Jahresabschluss und insbesondere dem Konzernzwischenbericht in Kurzfassung, Anmerkung 20: „Rechtsstreitigkeiten und Schadensersatzansprüche“, zum 30. September 2017 auf der Airbus-Website (www.airbus.com)

 

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Diese Pressemitteilung enthält vorausschauende Aussagen. Diese vorausschauenden Aussagen sind durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet. Beispiele für vorausschauende Aussagen sind unter anderem Aussagen zu Strategie, Hochlauf und Auslieferungsplänen, Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, Markterwartungen sowie Aussagen zur künftigen Performance und Prognose.

Vorausschauende Aussagen beinhalten ihrem Wesen nach Risiken und Unsicherheiten, weil sie sich auf künftige Ereignisse und Umstände beziehen und zahlreiche Faktoren dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den in diesen vorausschauenden Aussagen ausdrücklich oder implizit genannten abweichen könnten.

  • Diese Faktoren beinhalten Nachstehendes, sind aber nicht darauf beschränkt:
  • Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen oder Marktbedingungen, auch aufgrund der Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten von Airbus;
  • Erhebliche Beeinträchtigungen des Flugverkehrs (auch infolge von Terroranschlägen);
  • Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar;
  • Erfolgreiche Umsetzung interner Performance-Pläne, einschließlich Initiativen zur Kostensenkung und Erhöhung der Produktivität;
  • Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte, mit der Programmentwicklung und Managementrisiken;
  • Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern oder Vertragsverhandlungen, einschließlich Finanzierungsfragen;
  • Wettbewerb und Konsolidierung in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie;
  • Massive Konflikte im Rahmen von Tarifverhandlungen;
  • Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der Verfügbarkeit staatlicher Finanzierung bestimmter Programme und des Umfangs der Beschaffungsbudgets für Verteidigung und Raumfahrt;
  • Forschungs- und Entwicklungskosten in Verbindung mit neuen Produkten;
  • Rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen;
  • Gerichts- und Ermittlungsverfahren sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Daher können die tatsächlichen Ergebnisse von Airbus deutlich von den in solchen vorausschauenden Aussagen genannten Plänen, Zielen und Erwartungen abweichen.

Eine Erläuterung von Faktoren, die dazu führen könnten, dass künftige Ergebnisse von solchen vorausschauenden Aussagen abweichen, finden Sie im Registrierungsdokument des Unternehmens vom 4. April 2017, einschließlich des Abschnitts Risikofaktoren.

In dieser Pressemitteilung enthaltene vorausschauende Aussagen beziehen sich auf den Stand zum Datum der Mitteilung. Airbus verpflichtet sich nicht, vorausschauende Aussagen im Hinblick auf neue Informationen, künftige Ereignisse oder anderweitig öffentlich zu korrigieren oder zu aktualisieren.

Rundung

Da die vorgelegten Zahlen gerundet werden, entspricht die Summe der genannten Zahlen möglicherweise nicht exakt den angegebenen Gesamtbeträgen, und Prozentwerte geben möglicherweise nicht exakt die absoluten Zahlen wieder.

 

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